Orgelsampling mit 4000 Pfeifen (Arp Schnitger Orgel in Hamburg)

Wie konserviert man den Klang eines historischen Instruments für die kommenden Generationen oder für Musikproduktionen im Tonstudio?

Ich habe in mühevoller Kleinstarbeit und mit großem technischen Aufwand die barocke Orgel der Hamburger Hauptkirche St. Jacobi abgesampelt. Es wurden 4000 Pfeifen in vier langen Nächten Ton für Ton aufgenommen und es folgten über 180 Stunden Editierarbeiten im Tonstudio, Mixdown und Mastering, sowie das Programmieren eines VST-Instrumentes. Am Ende lag jeder einzelne Ton spielbereit auf dem Computer, per MIDI-Keyboard ansteuerbar. Entstanden ist ein großes spielbares virtuelles Instrument mit 64 Registern und einem großartigen Abbild des Originals. In Zusammenarbeit mit einem Organisten entstanden später Live-Konzerte und CDs zur Werkreihe „Das Wohlgenerierte Clavier“. Die „Bachmaschine“ und „Ave Bach“ wurden im Berliner Dom in Surround und im Kampf mit der analogen Berliner Dom Orgel uraufgeführt.

Da ich bereits oft zu diesem Thema von angehenden Musikproduzenten und Tontechnikern ausgefragt wurde, ist bei folgendem Link ein von mir verfasster Artikel mit der ganz genauen Erklärung veröffentlicht: https://www.facebook.com/notes/sebastian-twele/absamplen-einer-akustischen-kirchenorgel-zur-späteren-verwendung-als-virtuelles-/10209163573466141

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